2019-01 Januar

Zum neuen Jahr wünschen wir unseren Leserinnen und Lesern alles Gute!

kurz & knapp

Humanist*innen Lesen!Humanistische Texte gewöhnlich jeden dritten Donnerstag im Monat ab 19 Uhr im Konferenzraum der Börse, Wolkenburg 100, Wpt-Elberfeld.
Do., 17. Jan.: Helmuth Plessner „Homo Absconditus„. Plessner gehört zu den zentralen Vertretern der Philosophischen Anthropologie des 20. Jahrhunderts.

Beim Informationsabend zur „Bergischen Jugendfeier“ am Mi., 16. Jan. ab 18:30 Uhr geht es in der Börse, Wolkenburg 100, W-Elberfeld um Vorbereitung und Teilnahme. Gezeigt wird ein Trailer vom letzten Jahr. Hier sind Bilder der letzten Jugendfeier
Mehr Infos unter www.Bergische-Jugendfeier.de

Kritik an Deutschland übt der Sozialrat der Vereinten Nationen und stellt schwere Menschrechtsverletzung fest. Auch im Jahr des 70. Geburtstags der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte lautet die Kritik: Entwürdigende Bedingungen in der Pflege und hohe Kinderarmut sowie die Forderung nach Stopp der „Hartz-IV“-Sanktionen

In der Börse, Wolkenburg 100, W-Elberfeld probt künftig wöchentlich der „Menschenrechte-Chor“. Wer gerne singt, ist eingeladen. Im April gibt es Aufführungen in Wuppertal. – Ein humanistisches Projekt!

Zum Jahresende wurde das Stichwort „Moschee-Steuer“ in die öffentliche Diskussion eingebracht. Interessanter wäre es, das Prinzip der Trennung von Staat und Religion wieder zum Thema zu machen.

aktuelles Thema

Zwischen dem alten und dem neuen Jahr wird uns deutlich, wie unser Leben auch von der Zukunft bestimmt ist: Vorsätze, Pläne und Wünsche zum Jahresbeginn. Es wird aber auch klar, dass wir uns an der Vergangenheit orientieren, denn nur aus der Erfahrung wissen wir, was besser werden soll. So schließen wir uns dem Wort des Physikers und Philosophen Georg Christoph Lichtenberg an: “Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser wird, wenn es anders wird, aber so viel kann ich sagen: Es muss anders werden, wenn es gut werden soll.“ In diesem Sinne wünschen wir allen Menschen ein gutes Jahr 2019!

Gedenk-Tage im Dezember

Adolph Clarenbach wurde im Jan. 1495 in Remscheid-Lennep geboren. Er war als Lehrer tätig und bekannte sich eines Tages zum evangelischen Glauben. Umgehend erhielt durch die Kath. Kirche Berufsverbot. Fortan glich sein Leben einer Geschichtsstunde zu Kirchen-Macht und Religionsfreiheit. Sein Bekenntnis brachte ihm wiederholt Vertreibung aus mehreren Städten ein. Schließlich erreichte der katholische Klerus in Köln, dass er 1529 auf dem Scheiter-Haufen verbrannt wurde. Das Menschenrecht auf Religionsfreiheit war damals unbekannt. Auch heute hapert es noch beim Recht auf „Freiheit VON Religion“.