2019-3 März

kurz & knapp

Information zur Patientenverfügung am 8. März gibt Jürgen Köster vom HVD Bergisches Land ab 17 Uhr in der Börse, Wolkenburg 100, Wpt-Elberfeld im „Studio 2“. Eintritt: frei.

Am 21. März werden HumanistInnen lesen! ab 19 Uhr geht es im Konferenzraum der Börse, Wolkenburg 100, Wpt-Elberfeld, um Erich Fromm „Humanismus und Psychoanalyse“. Fromm ist zeitlebens für eine humanistische Orientierung und Haltung eingetreten.

Der HVD NRW plant ein Seminar „Gemeinsam und Miteinander – Aktionen und Aktivitäten“ für den 23. und 24. März. Die Kosten betragen € 25,- (Einzelzimmer). Info unter HVD Wuppertal | Anmeldung bei Thomas oppermann@hvd-nrw.de

Mit der Neufassung des § 219a StGB kann Information über Schwangerschaftsabbruch strafbar sein. Daher kritisieren die Organisation „Terre des Femmes“ und auch der Humanistische Verband Deutschlands (HVD) den Beschluss und fordern: „Weg mit § 219a„.

Kirchen sind „gegen die Wand gelaufen“. Für das Bundesarbeitsgericht ist die Kündigung des Chefarztes einer katholischen Klinik wegen dessen Wiederheirat eine verbotene Diskriminierung. Danach müssen sich nun die Kirchen richten. Mehr Info dazu beim Humanistischen Pressedienst (www.hpd.de).

aktuelles Thema

Patienten-Verfügung – leben in Würde bis zuletzt

Wichtig ist es sich Zeit zu nehmen, um Fragen zu einer individuellen Patientenverfügung zu erörtern. Viele Menschen denken, Vorsorge zu treffen würde sich nur auf bestimmte finanzielle Risiken beziehen und halten deshalb eine Vorsorge im immateriellen Bereich nicht für notwendig.

Unsere Vision ist eine mitmenschliche Gesellschaft mit Respekt, dass jedes Leben verletzbar und endlich ist. Die „Patienten-Verfügung“ dient zur Vorsorge für den Fall, dass mensch vorübergehend oder dauerhaft seinen Willen selber nicht kundtun kann. Damit werden wichtige Festlegungen getroffen, z.B. welche Behandlungen gewünscht sind – und welche ggf. nicht: Leben in Würde bis zuletzt!

Alle Info unter www.Patientenverfuegung.de

Internationaler Frauentag

Dieser Gedenktag wird weltweit am 8. März begangen – häufig als gesetzlicher Feiertag, so auch im Bundesland Berlin. Die Initiative ging ursprünglich von sozialistischen Organisationen vor dem Ersten Weltkrieg aus im Kampf um Gleichberechtigung und das Wahlrecht für Frauen.

Schon seit 1921 wird der 8. März gefeiert und die Vereinten Nationen haben diesen Gedenktag den Rechten der Frau und dem Weltfrieden gewidmet. Im Bergischen Land treten und traten freidenkerische Frauen für Frieden und Frauenrechte ein, so z.B. Mathilde F. Anneke (1817-1884), Alma Kettig (1915-1997) und Helene Stöcker (1869-1943).