2020-1 Frühjahr

kurz & knapp

Zur Vorbereitung der Bergischen Jugendfeier findet am 15. Jan. ein Infoabend statt und am 8. Feb. ein Ganztags-Workshop zum Kennenlernen. Alle Informationen zur Anmeldung und das Programm stehen unter www.bergische-jugendfeier.de > Neu: Online spenden für die Jugendfeier. Infos hier <

Einen „Ausflug in die Evolution“ macht der HVD NRW am 26. Jan. Treffen und Start um 15 Uhr am Neanderthal Museum in Mettmann. Info / Anmeldung: HVD-Wuppertal@gmx.de od. www.hvd-nrw.de

Glaube wenig, hinterfrage alles, denke selbst, so lautet der Titel eines neuen Buchs von Albrecht Müller, Herausgeber der NachDenkSeiten. Bei Willy Brandt war er Kanzleramtsminister. In seinem Buch analysiert er gängige Methoden der Manipulation und entdeckt den sog. „Wippschaukel-Effekt“.

Am Mo., 10. Feb., ab 15 Uhr stellt Helmut Kettig beim Montagsgespräch das Buch von Harald Welzer vor: „Alles könnte anders sein“ – Gesellschaftsutopie für freie Menschen. Es scheint heute niemand mehr zu glauben, dass es unseren Kindern mal besser gehen wird. Es gibt Kaffee und Kuchen bei den Naturfreunden Wuppertal-Ronsdorf, Luhnsfelder Höhe 7

Am 18. Feb. wird ab 19 Uhr Buchhandlung Mackensen am Laurentiusplatz in Wuppertal der Sammelband: „Arbeiten am Widerspruch. Friedrich Engels zum 200. Geburtstag“ vorgestellt. Dabei geht es auch um Engels‘ Verhältnis zur Religionskritik.

Der HVD NRW macht ein Seminar „Humanismus und Klimawandel“ vom 22. Feb. ab 10 Uhr bis 23. Feb. 16 Uhr in Oer-Erkenschwick. Info: www.hvd-nrw.de

Die Jahreshauptversammlung der Freidenker ist auch am Sa., 22. Feb., 11 – 16 Uhr im Naturfreundehaus Luhnsfelder Höhe.

Angehende Sozialarbeiter*innen fühlen sich „An den Altar gekettet“. Zwar sind nur wenige religiös, trotzdem gehören viele einer christlichen Konfession an – wohl aus Angst, keine Stelle zu finden.

Vorschau: HVD Wuppertal hat Joachim Kahl eingeladen zu einem Vortrag über Friedrich Engels am 18. März um 19 Uhr in der „börse“ in der Wolkenburg 100, Wuppertal

aktuelles Thema: Aufbruch ins „Säkulare Jahrzehnt“
In den kommenden Jahren steht uns ein historischer Umbruch bevor. Bald werden Menschen, die keine Christen sind, in Deutschland eine Mehrheit bilden – die Mitgliedschaft der beiden christlichen Großkirchen stellt somit die Minderheit. Ein spannendes Jahrzehnt steht vor uns, gefüllt mit vielen Chancen für Säkulare in Deutschland und Europa.

Erste Gespräche des Dachverbandes KORSO mit religionspolitischen Sprechern der Fraktionen im deutschen Bundestag haben stattgefunden. Der KORSO ist nun als Ansprechpartner für säkulare Interessensvertretung eingeführt. Wir freuen uns auf den Gedankenaustausch mit allen, die diese Entwicklung konstruktiv mitgestalten möchten.

Für den gemeinsamen „Aufbruch in ein säkulares Jahrzehnt“ wünschen wir den engagierten Mitstreiterinnen und Mitstreitern alles Gute und viel Erfolg!

Gedenk-Tage

Bereits im Jahre 1845 wurde in Wuppertal der Grundstein für den modernen Humanismus gelegt. Mit der Gründung einer „freigeistigen Gemeinschaft“ in Elberfeld am 15. Februar und zeitgleich in Remscheid schufen hunderte „freigesinnte Katholiken“ ihre eigenständige Gemeinschaft – während der „römisch-katholische Pöbel“ vor dem Versammlungssaal heftig tobte.

Eine weitsichtige Frau lebte ihre „Neue Ethik“. 1869 in Elberfeld geboren, verließ Helene Stöcker gerade volljährig das streng religiöse Elternhaus. Fortan engagierte sie sich für die Rechte der Frau und somit gegen die Interessen der Groß-Kirchen. Vor den Nazis musste sie in die USA fliehen. Dort starb sie in New York am 24. Feb. 1940.